Ganzheitlichkeit

 „In dem ich mein Bewusstsein verändere, verändere ich meine Welt.“
Kurt Tepperwein

(Wikipedia)
Der Begriff Ganzheitlichkeit ist von dem Abstraktum Ganzheit des Adjektivs ganz abgeleitet, das sich in der deutschen Sprache bereits vor dem 8. Jahrhundert nachweisen lässt. „Ganz“ bedeutet ursprünglich heil, unverletzt und vollständig.[1] Ganzheitlichkeit ist demnach die Betrachtung einer Sache in der systemischen Vollständigkeit aller Teile sowie in der Gesamtheit ihrer Eigenschaften und Beziehungen untereinander.

Die Betrachtung und Behandlung eines Themas, eines Gegenstandes oder einer Beziehung in seiner Ganzheit bedeutet eine umfassende, weitsichtige und weit vorausschauende Berücksichtigung möglichst vieler Aspekte und Zusammenhänge:

Ganzheitliches Denken gründet auf unserem Ursprung.  In früheren Epochen musste man ganzheitlich denken, um langzeitig zu überleben. Im Laufe der Zeit und vorallem im Zuge der  Industrialisierung brachte der Fortschritt viele Erleichterungen und man glaubte schon, auf ganzheitliches Denken und Handeln verzichten zu können. Die Zusammenhänge sind nicht immer oder selten auf den ersten Blick erkennbar, da es oft lange Zeit (Jahre und Jahrzehnte) dauert, bis erkennbare Folgewirkungen auftreten.
(Wikipedia)

Probleme sind nicht mit der gleichen Denkweise zu lösen, die sie erzeugt hat.

Albert Einstein

„Neue nachhaltige Lösungen entstehen nicht mit gewohnten Denken innerhalb der gewohnten und bekannten Komportzone und Rahmen. Neue nachhaltige Lösungen entstehen mit ganzheilticher Betrachtungsweise und Zugänge sowie mit visonären Denken über die Komfortzone und bekannte Situation(en).“ Neue Gesamtqualität braucht neue Parameter. Neue Parameter ergeben neue Gesamtqualität“
Markus Riepl

Wege für neue Lebensräume werden gerne aufgrund der gewohnten oder vergangenen Situation definiert, fixiert oder kreiert.

Oft werden Entscheidungen zuerst über Erfassbares, wie Sichtbares (Dach, Bauweise, Fenster,… ) und Zählbares (m2, Kosten, Höhen, Breiten) getroffen. Gefolgt von erweiterten oder minimierten Funktionen. Oft werden Entscheidungen  getroffen konträre oder gleich zur gewohnten Situation.

Für gesteigerte Gesamtqualitä für Mensch und Lebenraum fehlt dabei oftmals der Blick über das Ganze.

Das Wesentliche für neue Lebensräume ist, „zu wissen und zu fühlen“ was man wirklich will und zu entscheiden wie und mit wem das erreicht wird. Dann kommen die entsprechenden Ideen und Lösungen. So entstehen langfristig wertevolle Lebensräume.

Wesentlich ist dabei, nicht alten Rahmen zu entscheiden (hungrig einkaufen – hungrig planen) oder nicht in alte Rahmen zurückzufallen, sondern folgend die Ziele im Auge zu halten. So entstehen konsequente und effiziente Ergebnisse und gesteigerte Gesamtqualität.
Markus Riepl